Umbau und Erweiterung Falkenhütte, Neubau Horst-Wels-Haus

Die Falkenhütte wurde in den 1920er Jahren als Holzfachwerk erstellt. Wegen der steigenden Übernachtungszahlen sowie brandschutztechnischen und lebensmittelrechtlichen Anforderungen ist eine Erweiterung erforderlich. Da die Hütte unter Denkmalschutz steht, sind die Eingriffe behutsam vorzunehmen. Die Traufe der Erweiterung muss unter der Traufe des Bestandes leiben. Um das Raumprogramm unterzubringen, wird das Gebäude in den Hang „eingegraben“.

Das benachbarte Horst Wels Haus wird aus funktionalen Gründen neu errichtet.

Als Baumaterial für beide Gebäude wird weitgehend Brettsperrholz und für die erdberührten Bauteile Stahlbeton eingesetzt. Das Dach der Erweiterung ist in Anlehnung an ein Kehlbalkendach als Faltwerk konstruiert.

Die Besonderheit der Aufgabe liegt darin, möglichst schnelle und leichte Bauweisen zu konzipieren, um die Transport- und Montagekosten (Helikopter) zu optimieren.

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Bearbeitung:           Leistungsphasen 1 - 6 + 8

Baubeginn:              Frühjahr 2018

Fertigstellung:         2019

Gebäude:                 BGF = 1298 m²

                                   BRI  = 4521 m³     

Baukosten:               gesamt ca. 4,05Mio. € brutto (KG 300+400)

Bauherr:                    Sektion Oberland des DAV

Architektur:              Rainer Schmid Architekten, München

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